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20. Dezember 2008

Braune ägäische Mauer-Eidechse
Ägäische Mauer-Eidechse


Grau-Reiher
Grau-Reiher
Die Natur Griechenlands fasziniert mich. Auf meinem Spaziergang entdecke ich eine braune Mauer-Eidechse und ein wenig später am Ufer des Überlauf-Beckens einen Grau-Reiher. Ich gehe weiter zum Strand, die Promenade entlang bis ich an der zerklüfteten Küste bin. Klettere über das Geröll, gehe eingetretene Pfade den Hang hinauf. Hier ist es besonders schön und die Büsche schützen vor dem heute rauen kühlen Wind.

Zwischen Felsgestein wachsen Salbei und Thymian. Ich reibe die Blätter zwischen den Fingern und rieche daran, ziehe den Duft tief durch die Nase ein. Pflücke ein paar Stengel, die ich trocknen werde. Langsam entwickle ich mich zum Kräuterweiblein.

Große aufgehäufte Brocken von Felsgestein entlang des Ufers dienen wohl zum Schutz vor Überschwemmungen.
große Gesteinsbrocken an der Küste
Irgendwo am Hang zwischen Gestein, Thymian und Salbei entdecke ich ein paar Knochen. Es könnten Ober- oder Unterschenkel sein und ich rätsele, von welchem Tier sie stammen könnten ... oder vielleicht von einem Menschen ... und überhaupt, warum liegen sie dort.
Knochen am Hang
Wieder unten am Meer, bleibe ich noch eine Weile in der Sonne sitzen, trinke etwas Wasser und rauche eine Zigarette.







"Ein kühler Tag", dieses kleine Lied habe ich irgendwann geschrieben:
(Melodie: Georges Moustaki - Ma Liberte)

Ein kühler Tag, mein Haar verweht im Wind
vermodernd riecht's nach Holz und Tang.
Vor mir im Sand spielt still ein kleines Kind.
Die Flut verschlingt schon wieder ein Stück Land.

Frei sein wie der Wind und so wild sein wie das Meer.
Natürlich sein wie ein Kind, zählt das heute nicht mehr.

Die Haut wird nass, vom Regen der jetzt fällt.
Wie leis' die Wellen rauschen.
Die schöne Sandburg, ob sie bis morgen hält.
Ich will mit Keinem tauschen.

Vorwitzig lugt ein Sonnenstrahl heraus.
Auf blitzen Regentropfen
Das Kind zieht sich die gelbe Jacke aus.
Natur, du lässt uns hoffen.

Ich mag den Regen und den Sonnenschein.
Hör gern den Schrei der Möwe.
und fröhlich stimme ich mit ein
in's wilde Sturmgetöse.

Frei sein wie der Wind und so wild sein wie das Meer.
Natürlich sein wie ein Kind, zählt das heute nicht mehr.
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