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Plataria, Igoumenitsa, Ioannina ... Korfu

Foto-Galerie



10. Februar 2009










Blick in die Täler - Fluss Kalamos
Adorno ist wieder aufgetaucht. Er sagt, dass er in den letzten Tagen mit den Winterspielen im Fernsehen beschäftigt war. Ich weiß nicht, da muss noch was anderes dahinter stecken, dass er sich so oft verkriecht. Nun steht er vor mir bepackt mit Wolldecke und Rucksack. Seit Tagen bekam auch er keine Internet-Verbindung, will zum Strand und prüfen, ob dort der Empfang besser ist.

Wenig später kommt er zurück und fragt, ob ich mit nach Ioánnina fahren möchte, auf dem Weg dorthin gibt es Schnee zu sehen. Au, ja, das ist eine tolle Abwechslung, wir könnten ja eine Schneeballschlacht starten. Schon bald sitzen wir in seinem Smart-Cabriolet und fahren bei schönstem Wetter mit offenem Verdeck los.

Wir fahren von Igoumenitsa auf die Autobahn nach Ioánnina. Sie schlängelt sich etwa 100 km durch die Berge von Epirus. Die Aussicht ist wunderschön, die Musik im Auto auch. Auf einigen Bergen ist Schnee zu sehen. Weit unten liegen fruchtbare Täler, die teilweise überschwemmt sind, kuscheln sich an die Berge. Auf dem Foto links, ist der Fluss Kalamos zu sehen. Nach etlichen Kilometern bemerkt Adorno, dass sich die Schneegrenze nach oben verschoben hat. Es wird nichts mit der Schneeballschlacht.

Nach ca. 1 1/2 Stunden verlassen wir die Autobahn und fahren in die Stadt Ioánnina. Sie ist die Hauptstadt der Region Epirus und hat
ca. 70.000 Einwohnern. Sie liegt auf einer Hochebene (480 m) inmitten des Pindos-Gebirges am westlichen Ufer des Pamvotida-Sees.
Wir fahren ins Zentrum der Stadt. Die engen Gassen und Gebäude aus der osmanischen Zeit laden zum Schlendern ein.
Zitadelle von Ioánnina
Die droße Zitadelle enthält das Ali-Pascha-Mausoleum
und ein Byzantinisches Museum.







Die Fleischereien in Griechenland sind völlig anders gestaltet, als wir es kennen. Mittelpunkt ist der runde Holz-Klotz auf dem das Fleisch nach Wünschen der Kunden zerhackt und geschnitten wird. Schaf- und Schweinehälften hängen an den dafür vorgesehenen Stangen. Kleinere Fleischstücke und Würste liegen zur Kühlung hinter großen Stahltüren.
Fleischerei in Ioánnia
Anders als bei uns liegen die Wurstscheiben nicht in einer Kühltheke. Nein, die Wurst wird frisch geschnitten. Das ist auch viel appetitlicher.
Wenn ich hin und wieder in Plataria Fleisch kaufe, bin ich erstaunt über Geschmack und Qualität. Neulich hatte ich mir zwei Kotletts gekauft. Die waren so groß, dass ein Kotelett die Pfanne füllte. Das Fleisch schmeckte saftig und war sehr zart.
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