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Plataria, Igoumenitsa, Ioannina ... Korfu

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9. März 2009


Wie ist eigentlich der Name Plataria entstanden.
Ich frage Rosanna. Sie meint, es gibt wahrscheinlich drei Möglichkeiten:

Es gab mal einen ägytischen Herrscher, der Platarias oder Platanias hieß. Ihm wurde von den Osmanen dieses Land geschenkt.

Es könnte auch sein, dass die Platanen (Bäume) den Namen gaben, die es hier reichlich gibt - Einige sind sogar 600/700 Jahre alt.

Da Plataria in einer offenen weiten Bucht gelegen ist, könnte auch das griechische Wort für weit/offen: πλατεῖα (ausgesprochen: platía) Anlass für die Namensgebung gewesen sein.

Ich neige zur 1. Version, da es auf Kreta einen Ort Platanias gibt, der auf den ägyptischen Herrscher zurückführt.



blühender Salbei
blühender Salbei














































Bienenkörbe
Die Bienen-Häuser stehen auf alten Auto-Reifen
Grüne WiesenHeute scheint in Plataria die Sonne. Im Schatten haben wir + 16 Grad und in der Sonne + 29 Grad.

Das Grün bricht aus den Zweigen und fast täglich entdecke ich neue Blumen und Pflanzen die aufblühen.

Ich gehe einen Weg zum Berg Tsuka hinauf vorbei an schönen Häusern, blühendem Salbei, der einigen Menschen, die allergisch reagieren, die Tränen in die Augen treibt.



          Auf den Wiesen blühen dichtgedrängt weiße, lila, gelbe Blumen.
Blumenwiese
Von einem Grundstück sehe ich auf die Bucht von Plataria. Rechts im Bild ist die E 55 zu erkennen.
Plataria Bucht
Dort setze ich mich hin, genieße die schöne Aussicht, trinke Wasser und nasche ein paar Kekse.

Ich gehe den Hang weiter hinauf. Vor einem alten Haus arbeitet eine Frau im Garten grüßt mich, ich grüße zurück. Mit den Händen, die sie an das Ohr hält, versucht sie mir deutlich zu machen, ob ich übernachten möchte. Ich winke ab, deute zum Tal hinunter. Sie zieht ein paar junge Zwiebeln aus der lockeren Gartenerde, bietet sie mir an. Ich nehme die Zwiebeln gern und bedanke mich bei ihr. Da ich keine Tasche bei mir habe, muss ich nun den Rest des Weges die Zwiebeln in der Hand behalten. Sie riechen sehr intensiv.

Auf einer ebenen Fläche sehe ich etliche Bienen-Häuser, die auf Auto-Reifen gelagert sind. Honig ist eine weitere Spezialität dieser Gegend und je nachdem, welche Pflanzen in der Nähe der Bienen wachsen, erhält der Honig seine spezielle Geschmacksnote.

Es ist schön in dieser Gegend spazieren zu gehen. Immer wieder entdecke ich neue interessante Details. Malerisch fügen sich Reste alter Steinhäuser in das Panorama ein.
Reste alter Steinhäuser
Langsam schlendere ich den Berg hinunter, gehe nach Hause. Stelle Kaffeekanne und ein paar Kekse auf den Terrassentisch und setze mich mit einem Buch in die Sonne.
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