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Plataria, Igoumenitsa, Ioannina ... Korfu

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2. November 2008


Meist stehe ich morgens auf, wenn durch die Ritzen der Fensterläden ein wenig Licht dringt, gehe in die Küche, setze die Kaffeemaschine in Gang. Aus dem Küchenfenster blicke ich auf die Berge und verfolge den Sonnenaufgang. Zeit zum Schreiben, die erste Zigarette. Sobald es warm genug ist, belege ich ein paar Brotscheiben mit Salami, Schafskäse mit Tomatenscheiben und frischem Pepperoni, dazu noch ein Marmeladenbrot. Damit setze ich mich auf die Terrasse und genieße die wärmende Sonne in Griechenland, die um diese Tageszeit am angenehmsten ist. Es wird heute noch 28 Grad warm.

Vögel zwitschern, die Schafe auf dem benachbarten Grundstück blöken. Einige Kühe haben Glocken umgebunden, die bei jeder Bewegung eine reizvolle Melodie bimmeln.







Gestern war der Himmel das erste Mal bewölkt. Ein paar Regentropfen fielen und mitunter stürmte es; doch es war angenehm warm. Zwischendurch blitzte die Sonne durch die Wolken und zauberte Lichtreflexe auf dem Wasser.
Igoumenitsa Lichtreflexe auf dem Meer 




























Rosen im Vorgarten
Sie duften wunderbar!
Rosen an der Terrasse
Augusta hat mir erzählt, auch wenn es hier regnet, ändert sich das Wetter schnell. Mit Augusta habe ich mich richtig gut angefreundet. Wir plaudern viel miteinander. Wenn sie Besuch von Freunden oder Verwandten bekommt, werde ich ihnen vorgestellt. Augusta ist ungefähr so alt wie ich.

Heute sind wir gemeinsam im Dorf gewesen und das war sehr nett. Sie wurde überall lieb begrüßt - Umarmungen, Küsschen - und mich hat man auch gut angenommen - Umarmungen, Küsschen. Jetzt weiß das ganze Dorf, dass ich bei Augusta wohne.
Café in Igoumenitsa
Café in Igoumenitsa

Ich habe erfahren, dass man hier kostenlos an einem Griechisch-Kurs teilnehmen kann; wird von der EU gefördert. Ich muss Vangelis noch mal fragen, wann der startet, da will ich mitmachen.

Auch mein Nachbar Adorno ist ein lieber Mensch. Wenn er lacht und er lacht gern, strahlen seine Augen und die Mundwinkel ziehen sich fast bis zu den Ohren hin. Vielleicht nimmt er mich mit seinem Auto ab und zu zum Einkaufen mit. Ich bin froh, dass Adorno hier wohnt, so habe ich, wenn Augusta nicht mehr da ist, einen Ansprechpartner.